New Work heißt loslassen, liebe Chefs.

30. Sep 2020

Hier der Mitschnitt eines #GMafterwork Specials im Rahmen der #digiWiesn 2020.

Anja Förster schreibt im Buch "Vergeude keine Krise" zur Zukunft der Arbeit, dass die Menschen vor nichts mehr Angst haben, als vor selbstständigem Denken und Handeln. Blöderweise ist genau das Kernbestandteil des New Work Konzepts: Ownership übernehmen, für seine Ideen und Überzeugungen aufstehen und Hierarchien, Führung und (Mikro)Management neu oder gar weg denken. So wird New Work im Mittelstand zum Endgegner vieler Inhaber. Sie fühlen sich mit ihrem Business-Baby überdurchschnittlich stark verbunden und möchten am liebsten alles selbst entscheiden, freigeben und überall ihre Ideen mit einbringen. Normal oder? Welche Eltern wollen nicht hautnah an der Entwicklung und Karriere ihres Kindes dran sein. Deshalb geht es bei der New Work-Frage im Mittelstand immer wieder darum, die Inhaber und ihre verlängerten Management-Arme zum Loslassen zu ermutigen. Erst dann "trauen" sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, selbstständig zu denken und zu handeln. Der Weg weg vom Top-Down scheint also über Top-Down zu führen. Klingt paradox? Finden wir auch. Also lasst uns (auch) darüber sprechen!

Gäste des German Mittelstand CEO Andy Keck zu einer kreativ-inspirierenden Talkrunde waren u.a.:

  • Frank Miller, Geschäftsführer straight. GmbH
  • Gerd Krohn, Geschäftsführer Smartvillage und NewWork-Aktivist
  • Andrea Prestel-Galler, Geschäftsführerin ANDARE
  • Heiner Birner, Geschäftsführer ver.Di München
  • Björn Ole Neumann, Inhaber Talent Leadership
  • Carola Grimminger, ResMed
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